Energiekosten senken
Sie sind einer der größten Posten im Budget der meisten deutschen Haushalte: die Kosten für Energie. Ganz egal ob Strom, Heizöl, Benzin oder Gas, all das verschlingt jeden Monat eine große Summe. Die Verbraucher können sich kaum gegen die Macht des Marktes und der Großkonzerne wehren und sind so häufig gezwungen, die vorgegebenen Preise zu zahlen. Die wenigen Möglichkeiten, die hohen Kosten zu senken, sollten daher umso intensiver genutzt werden.
Wer seinen Verbrauch von Energie genau beobachtet und so weit wie möglich einschränkt, der kann seine Energiekosten deutlich senken und der Preissteigerung zumindest ein wenig entgegen wirken. Auch bei der Auswahl der Energielieferanten kann man viel Geld sparen, zum Beispiel mithilfe von einem Stromrechner oder indem man nur noch bei freien Tankstellen sein Benzin kauft. Vielfach erscheinen die Maßnahmen klein und unbedeutend, doch in der Summe können sie die Haushaltskasse deutlich entlasten.
Strom sparen
Natürlich ist der erste Schritt die Suche nach dem günstigsten Anbieter. Viele Onlineportale bieten Stromrechner an, die einen schnellen und guten Vergleich der Energieanbieter ermöglichen. Hat man sich hier den besten Tarif herausgesucht, so gilt es im Haushalt nach Energiefressern zu suchen. Vor allem sind dies große Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik. Gerade bei Letzteren wird oft Geld verschwendet, indem die Geräte im Stand-by-Modus laufen. Abschaltbare Steckerleisten können in diesem Fall dabei helfen, die Stromkosten zu reduzieren. Bei den Großgeräten wie Waschmaschine und Geschirrspüler empfiehlt es sich, diese nur zu betreiben, wenn sie optimal ausgelastet sind, auch Eco-Programme sparen Energie.
Heizkosten reduzieren
Natürlich kann nicht jeder die Fenster und Dämmung seiner Wände optimieren. Vor allem für die vielen Bewohner von Mietwohnungen ist dies keine Option und so müssen andere Lösungen gefunden werden, um die Heizkosten nicht unnötig hoch werden zu lassen. Denn auch die Gas- und Heizölpreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Schon eine kleine Änderung der Heizgewohnheiten kann hier viel bewirken. Die Heizkörper sollten nicht verdeckt werden, da die produzierte Wärme sonst nur teilweise an die Umgebungsluft abgegeben wird und auch das volle Aufdrehen des Thermostats sorgt dafür, dass die Heizkosten unverhältnismäßig hoch werden. Das Absenken der Raumtemperatur um wenige Grad bewirkt viel, ohne dass man frieren müsste. Reduziert man die Temperatur um nur 1 Grad, sinken die Energiekosten um sechs Prozent. In der Nacht kann man die Raumtemperatur grundsätzlich um drei bis vier Grad verringern. Durch die Haustür entweicht häufig viel Wärme - Zuglufttiere oder eine Dichtungsbürste können in diesem Fall Abhilfe schaffen. Richtiges Lüften ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Ständig gekippte Fenster sorgen für einen enormen Wärmeverlust, so dass es besser ist, wenn man einmal für fünf Minuten alle Fenster komplett öffnet und auf Durchzug stellt und danach wieder schließt.